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Möglichkeiten der Jobsuche

Während des Studiums sind es Nebenjobs und Praktika, nach dem Abschluss  die erste richtige Anstellung – alle sind mit einer vorherigen Suche  verbunden. Die Möglichkeiten dieser Suche sind vielfältig. Wir haben für  euch klassische und kreative Wege der Jobsuche zusammengetragen.

Job-Plattformen

Es gibt nationale, regionale, branchenspezifische, umfangreichere und kleinere Stellenbörsen.
Zusätzlich dazu gibt es sogenannte Meta-Suchmaschinen. Diese sind insofern hilfreich, als dass sie Stellenangebote aus mehreren Quellen, darunter Firmenwebseiten, Portalen, Personalberaterseiten und anderen Jobbörsen bündeln. Dennoch kann es sinnvoll sein, ebenso einzelne Jobbörsen durchzusehen, da die Meta-Suchmaschinen nicht unbedingt alle Angebote anzeigen.

Wichtig bei der Suche auf Plattformen ist die Wahl der Suchbegriffe und/oder der Rubrik. Hier lohnt es sich, verschiedene Varianten auszuprobieren um zu den passenden Anzeigen zu gelangen. So sollte beispielsweise ein Politikwissenschaftler auch unter Interessenbereichen wie Öffentlichkeitsarbeit oder konkret nach Stellen wie persönlicher Referent der Geschäftsleitung suchen.

Jobplattformen, die sich direkt an Absolventen richten, haben zudem den Vorteil, dass in den Stellenanzeigen wesentlich seltener eine umfangreiche Berufserfahrung gefordert wird.

Website der Firma

Auf der unternehmenseigenen Website wird für das eigene Produkt und das Unternehmen geworben. Neben diesen wertvollen Informationen für das Bewerbungsgespräch gehen immer mehr Anbieter dazu über, die eigene Internetseite für die Bewerberrekrutierung zu nutzen. Dies kann durch die Veröffentlichung von Stellenausschreibungen, die Möglichkeit, sich in eine Bewerberdatenbank einzutragen oder gleich an einem Auswahlverfahren online teilzunehmen, geschehen. Auch auf hauseigene Veranstaltungen, wie zum Beispiel einen Tag der offenen Tür für Interessenten, wird dort hingewiesen.

Zeitungen / Fachzeitschriften

Tendenziell nimmt die Menge der Stellenausschreibungen in Printmedien ab. Dennoch sollte dieses Medium nicht ignoriert werden, schließlich war es jahrelang das wichtigste in diesem Bereich. Gerade traditionelle, kleinere Unternehmen veröffentlichen weiterhin in Zeitungen ihre Angebote, welche dann anders gar nicht zu finden sind. Dabei gilt ähnlich wie bei Jobplattformen, je spezialisierter bzw. unbekannter die Seite bzw. Zeitung desto höher die Bewerbungschancen, da mit der Spezialisierung die Zielgruppe und damit die Anzahl von Mitbewerbern pro Stelle kleiner wird.

Grundsätzlich sollten sich Bewerber, sofern sie in der unmittelbaren Nähe ihres Wohnortes eine Stelle bzw. einen Ausbildungsplatz suchen, regelmäßig mit der lokalen bzw. regionalen Tageszeitung auseinandersetzen. In Halle (Saale) wären das beispielsweise die Mitteldeutsche Zeitung (MZ), der Wochenspiegel oder auch die Sonntagszeitung.

Für Bewerber die bundesweit oder international Stellen suchen, empfiehlt sich ein Blick in die überregionalen Zeitungen, wie zum Beispiel Die Zeit, die TAZ, die Süddeutsche Zeitung, Financial Times Deutschland, Die Welt oder die FAZ.

Für bestimmte Branchen gibt es eigene Fachzeitschriften und manche Firmen veröffentlichen ausschließlich in diesen ihre Stellenanzeigen.

Netzwerken

Beim Netzwerken sollte zunächst unterschieden werden in 1) persönliche Kontakte und 2) die berühmten sozialen Netzwerke im Internet wie Xing, LinkedIN, Facebook oder Twitter.

1) Persönliche Kontakte

Informationen über den Betrieb, Berufsbilder und freie Stellen erhält man am ehesten von Angehörigen des Unternehmens oder, noch besser, der entsprechenden Fachabteilungen bzw. der Personalabteilung. Sie wissen oft frühzeitig, wo Personalbedarf besteht oder entstehen könnte und kennen die Bewerbungsmodalitäten so wie die Eigenheiten der Personalverantwortlichen (bzw. die Punkte, auf welche diese bei der Personalauswahl am ehesten achten).

Daher sollten vor und während der Bewerbungsphase Freunde, Bekannte und Dritte gezielt angesprochen werden. Auch Professoren, Kommilitonen oder Kollegen können vielversprechende Kontakte darstellen und vielleicht einen Kontakt herstellen bei dem man wiederum auf hilfreiche weiterführende Informationen trifft.

2) Soziale Netzwerke im Internet

Soziale Netzwerke wie Xing sind inzwischen eine beliebte Quelle bei der Stellensuche. Bewerber können hier ihr Profil mit einem Vermerk wie „Neues Tätigkeitsfeld gesucht" ergänzen. Außerdem befinden sich zahlreiche Jobangebote potentieller Arbeitgeber auf den unterschiedlichsten Online-Plattformen. Bei dieser Variante der Stellensuche ist zu beachten, dass sie in einer Art „öffentlichem Raum" stattfindet und entsprechende Vorsicht und ein sorgfältiger Umgang mit Informationen geboten ist.

Weiterhin kann man in sozialen Online-Netzwerken auch Diskussionsgruppen finden, die professionelle Schwerpunkte haben. Es kann durchaus sinnvoll sein, sich nach geeigneten Gruppen umzuschauen, um sich dort vorzustellen und einen Verweis auf das eigene Profil zu hinterlassen. Unter Umständen liest dort jemand mit, der gerade einen Mitarbeiter mit entsprechendem Profil sucht.

Firmenkontaktmessen

Einen guten Überblick über Jobangebote und freie Stellen kann man sich beim Besuch von Firmenkontaktmessen verschaffen. Diese finden verstärkt an Universitäten statt, werden aber auch von großen Betrieben oder Kammern und Verbänden sowie der Agentur für Arbeit durchgeführt. Hier kann man wertvolle Informationen für die schriftliche Bewerbung und das Vorstellungsgespräch sammeln. Außerdem können persönliche Kontakte zu Personalverantwortlichen geknüpft werden und man kann bereits im Vorfeld auf sich und seine Fähigkeiten aufmerksam machen und einen guten Eindruck hinterlassen. Viele Firmen bieten bei dieser Gelegenheit auch an, sich in Bewerberdatenbanken einzutragen oder Personalbögen direkt vor Ort auszufüllen.

An der Uni Halle veranstalten zwei studentische Initiativen jährlich Firmenkontaktmessen. Auf ihren Seiten findest du die aktuellen Termine:

CCH - campus meets companies   

SFI - science meets companies   

Weitere Messen findest du in unserer Veranstaltungsübersicht.

Jobmessenübersicht bundesweit   

Initiativbewerbungen

Bei Initiativbewerbungen ist es wichtig, strukturiert vorzugehen und nicht auf „gut Glück" Unternehmen anzuschreiben. Initiativbewerbung heißt nicht Blindbewerbung. Man sollte überlegen, welche Firmen interessant sind und warum man genau dort arbeiten will. Demnach geht einer Bewerbung zunächst eine intensive Recherche und Analyse von potentiellen Unternehmen und Tätigkeitsfeldern voraus.

Die Initiativbewerbung ist sicherlich langwieriger als andere Arten der Jobsuche und sollte nicht als alleiniger Weg betrachtet werden. Als Zusatz zu diesen anderen Möglichkeiten ist sie dennoch sinnvoll, da Unternehmen häufig nur einen Teil ihrer Stellen ausschreiben und man so die Chance hat, eine der nicht bzw. noch nicht ausgeschriebenen Stellen zu ergattern. Allerdings muss die Bewerbung wirklich herausragend, spannend und prägnant sein, inhaltlich sowie optisch, da der Empfänger innerhalb von Sekunden entscheidet, ob es sich lohnt, weiterzulesen oder nicht.

Fazit

Grundsätzlich gilt – viele Wege führen nach Rom und mehrere Wege sind besser als einer, denn damit wächst die Chance, etwas Passendes für sich zu finden. Eine Kombination der verschiedenen Möglichkeiten ist also durchaus ratsam.

Um nicht von Informationen überrollt zu werden, ist es wichtig, vorher ein Konzept zu haben – Was will ich? Welche Jobbörsen sind sinnvoll für mich? Welche Arten der Jobsuche liegen mir? Welche Kontakte in meinem Bekanntenkreis kann ich nutzen? Was ist mein Bewerbungs-Pensum pro Tag / Woche? Usw.

Wenn du noch Fragen zu deinen Bewerbungsunterlagen hast oder dir unsicher bist, in welche Richtung es eigentlich gehen soll, dann melde dich bei uns! Die Berater des Career Center nehmen sich gern im persönlichen Gespräch Zeit für dich und unterstützen dich auf dem Weg in das Berufsleben.

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